
7. April 2012 - 22:58 |

verfasst von:
hoerspiel3 |

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Audible hat für viele Stephen King Fans einen Traum wahr gemacht. Exklusiv lässt man verschiedene Stephen King Bücher ungekürzt von David Nathan einlesen. Ein paar dieser Titel sind bereits erscheinen, weitere werden in diesem Jahr folgen.
Hier ein Überblick über die geplanten Titel:
ES
Sie
Christine
In einer kleinen Stadt
Menschenjagd
The Stand – Das letzte Gefecht
Die Augen des Drachen
Todesmarsch
Talisman
Der Fluch
Hier im Blog werde ich euch zu diesen Hörbüchern meine Höreindrücke schildern. Los geht es hier mit “Die Arena“, welche bei audible als über 40stündiges Hörbüch erhältlich ist. Aufgrund dieser Länge soll es auch nicht nur eine abschließende Rezension geben, sondern vielmehr immer wieder kleine Updates dieses Blogposts mit den neuesten Eindrücken.
18. März 2012
Bislang habe ich die ersten 4 Stunden duch aund damit noch so einiges vor mir. Aber bereits jetzt spüre ich regelrecht die Sogwirkung, die von die Höbuch ausgeht. Ich denke, es ist bekannt, dass ich David Nathan zu meinen liebsten Hörbuch-Interpreten zähle. Seine Stimme ist für mich immer auch mit ein Auswahlgrund für Hörbücher. Da war es natürlich ein regelrechtes Geschenk, dass er die King-Hörbücher liest – denn in der Kombination ist das ganze einfach nicht zu toppen – oder sagen wir nur sehr schwer. Vielleicht noch durch eine monumentale Hörspiel-Fassung, aber das dürfte wohl eh ein Wunschtraum bleiben.
Ich hoffe ja das David Nathan auch die Turm-Saga noch neu einliest.
Jetzt bin ich etwas weg vom Kernthema, nämlich der Arena. Die Idee, die mir im Vorfeld eher ungewöhnlich vorkam, erweist sich als erstaunlich vielschichtig. Noch kann man ja die Auswirkungen nur erahnen. Und ich habe da so das dumpfe Gefühl, dass die Entscheidungsträger in der Statd das Ausmaß völlig unterstützen und damit in eine regelrechte menschliche Katastrophe zusteuern. Das würde jedenfalls prima zu King passen.
Auch wenn die Zahl der Charaktere recht umfangreich ist, so gelingt es King doch wie immer wunderbar diese äußerst lebendig anzulegen. Das ist es wohl auch, was seine Geschichten so besonders macht. Es sind nicht einfach Geschichten, sondern es sind Geschichten von Menschen, von Schicksalen.
Update vom 7.4.2012
Bin jetzt knapp bis zur Hälfte vorgedrungen. Und der Sog hält weiterhin an.
Wirklich wieder mal sehr beeindruckend, wie es King gelingt eine Kleinstadt lebendig werden zu lassen. Das ist einfach ganz hohe Erzählkunst. Die Sache mit der Kuppel ist dabei eigentlich gar nicht viel mehr als nur ein Rahmen, um die eigentliche Geschichte erzählen zu können. Denn die scheint sich ja mehr mit der Frage zu beschäftigen, wie sich Menschen in Extremsituationen verhalten. Und da ist das, was da rund um den 1. Stadtverordneten aktuell losgetreten wird, wahrhaftig erschreckend. Und ich bin mir sehr sicher, dass das erst der Anfang war.
Auch wenn ich nicht immer allzu viel Zeit finde, länger am Stück zu hören, freue ich mich doch immer wieder drauf, wieder nach Chesters Mill zurückkehren zu können. Schaffen auch nicht alle Autoren, dass man sich in deren Welt irgendwie daheim fühlt – selbst wenn es dort alles andere als angenehm zugehen mag. Und King hat es eigentlich schon fast immer geschafft bei mir dieses Gefühl auferstehen zu lassen.
Update vom 12. April 2012
Ich habe eigentlich noch nie einen großen Hehl daraus gemacht, dass David Nathan zu meinen absoluten Hörbuch-Lieblingssprechern zählt. Und so ist es natürlich eine doppelte Freude gewesen zu erfahren, dass er sämtliche der Stephen King Hörbücher bei audible einlesen wird. Manch einer wird vielleicht sagen wollen, dass bei so vielen Stunden David Nathan doch irgendwann einmal Abnutzungserscheinungen eintreten müssen. Zumindest bislang ist das bei mir allerdings noch nicht passiert – okay, noch habe ich natürlich auch noch längst nicht alle King-Hörbücher durchgehört. Eher war das Gegenteil der Fall. Je mehr man von ihm hört, umso süchtiger wird man. Nach seiner Stimme und vor allem seiner Art zu erzählen. Es ist beeindruckend mit welcher Leichtigkeit er den zahlreichen Charakteren Leben einhaucht. Bei “Die Arena” ist es insbesondere die Figur von “Junior”, die es mir angetan hat. Nein, nicht weil der gute Junge sonderlich sympatisch wäre – denn das ist er absolut nicht. Sondern vielmehr wegen der Art wie David Nathan ihn spricht.
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